Am Freitag, dem 28. Mai, fand eine der letzten Begegnungen der diesjährigen Firmvorbereitung statt. Gemeinsam mit einigen Firmpatinnen und Firmpaten sowie Firmbegleiterinnen und Firmbegleitern machten sich die Firmlinge auf den Weg von Peggau zum Marienbründl.
Entlang der Strecke luden sieben Stationen zum Innehalten ein. Dabei wurden die sieben Gaben des Heiligen Geistes anhand passender Texte (u.a. von Papst Franziskus) betrachtet. Bei der Gabe der Weisheit regte eine Anekdote zum Nachdenken an: Ein Mann durfte sich etwas wünschen, sein Nachbar würde jedoch das Doppelte davon erhalten. Wahre Weisheit zeigt sich darin, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern das Wohl aller im Blick zu haben – die Welt und die Menschen mit den Augen Gottes zu sehen.
Den Abschluss bildeten eine gemütliche Jause und ein fröhliches Beisammensein. So konnte die gemeinsame Zeit in guter Gemeinschaft ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben. Besonders danken wir den Firmlingen für ihre Ausdauer, ihr engagiertes Mitfeiern und das Vorlesen der Texte.
„Kann man trotz eines großen Fehlers noch von Gott respektiert werden?“
Am 25. April trafen sich junge Firmlinge aus der Pfarre mit Pater Johannes König und Gefängnisseelsorger Erwin Url in der Justizanstalt Graz-Karlau, um über das Thema „Gefangensein“ ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es nicht nur um Mauern und verschlossene Türen, sondern auch um Verzeihung, Hoffnung, Neuanfang und die Frage, was Menschen trotz schwerer Fehler ausmacht.
Die Firmlinge hatten sich im Vorfeld gut auf diese Begegnung vorbereitet und viele Fragen gesammelt. So wollten sie zum Beispiel wissen: „Wie helfen Sie Gefangenen, wenn sie sich schuldig fühlen?“
„Was ist für Sie bei Ihrer Arbeit am schwierigsten?“
Oder: „Wie sieht ein Alltag im Gefängnis aus?“
Eine besonders herausfordernde Frage lautete: „Kann man einem Mörder verzeihen und ihn sogar sympathisch finden?“
Die Antworten von Pater König und Seelsorger Erwin waren sehr persönlich und regten zum Nachdenken an. Auf diese letzte Frage antwortete Pater König, dass man die Menschen, die im Gefängnis sind, lieben muss – andernfalls sei man für diesen Beruf nicht geeignet.
Doch wie schaut das bei uns in unserem eigenen Umfeld aus?
Besonders eindrücklich blieb die Aussage, dass Menschen – egal welche schlimmen Taten sie begangen haben – keine Monster sind, auch wenn sie in den Medien oft sehr schnell so dargestellt werden. Hinter jeder Tat steht ein Mensch mit einer Geschichte, mit Schuld, aber auch mit der Möglichkeit zur Veränderung.
Viele der Fragen der Firmlinge laden auch uns zum Nachdenken ein:
Kann man trotz eines großen Fehlers noch von Gott respektiert werden?
Können sich „böse“ Menschen dauerhaft bessern?
Was ist das, was Gefangenen am meisten hilft?
Die Begegnung in der Justizanstalt Graz-Karlau war für Firmlinge, Begleiter und Eltern eine besondere Erfahrung – eine, die zum Nachdenken über Menschlichkeit, Verantwortung und Vergebung anregt.
Kennen Sie schon alle Antworten auf diese Fragen?
Und wissen Sie Ihre persönliche Antwort auf die erste Frage: „Kann man trotz eines großen Fehlers noch von Gott respektiert werden?“
Traditionell am weißen Sonntag pilgerten wieder, diesmal sogar 17 Personen aus unserer Pfarre, von Stübing nach Rein zum Schlüsselfest.
Beginnend mit einer kurzen besinnlichen Einstimmung marschierten wir bei netten Gesprächen zum Stift Rein. Dort erwartete bereits Fredi Stampler mit einem Gläschen Met die durstigen Pilger.
Das feierliche Hochamt wurde von Weihbischof Johannes Freitag zelebriert, der Singkreis St. Oswald bei Plankenwarth umrahmte mit ihrem schönen Gesang die Messe!
Bei diesem feierlichen Gottesdienst haben einige Ministranten aus unserer Pfarre tatkräftig ausgeholfen und die Reiner Ministranten unterstützt.
Im Anschluss fand im Stiftshof eine Agape der verschiedenen Pfarren statt.
Am Deutschfeistritzer Stand gab es wieder besonders köstliche Weihfleischkipferl, bereitgestellt von den Familien Stampler-Wesener und Jaritz.
Am Abend des Karsamstags versammelte sich die Pfarrgemeinde zur feierlichen Auferstehungsfeier am Kirchberg.
Zu Beginn wurde die Osterkerze, die von der Familie Glößl wunderschön gestaltet wurde, geweiht und das Osterlicht in die dunkle Kirche getragen - ein eindrucksvolles Zeichen für die Auferstehung Christi.
Der Chor unter der Leitung von M. Mikulik gestaltete die Feier musikalisch und verlieh der Liturgie eine besonders festliche Atmosphäre. Als Kantor fungierte Valentin Zwitter jun., der uns auch am Karfreitag mit wunderschönen Gesang berührt hat, begleitet wurde er dabei von befreundeten Studenten/innen.
Im Anschluss fand die Auferstehungsprozession singend den Kirchberg hinab zur Franziskuskapelle statt.
Mit dem feierlichen Te Deum fand die Liturgie in der Franziskuskapelle ihren Höhepunkt.
Danach gab es noch eine Agape mit gemütliche Beisammensein.
Herzlichen Dank an alle, die in diesen Tagen mitgewirkt und geholfen haben!
Ein ganz großes Danke an Sarah Viertler, Lukas Glößl, Hanna Ebner und Teresa Russold, die mit einer großen Ministrantenschar die Feierlichkeiten der Karwoche mit einer spürbaren Freude unterstützt haben.
Am Gründonnerstag, im Rahmen der feierlichen Messe vom letzten Abendmahl, wurden die Dekrete zur Beauftragung neuer Kommunionspenderinnen und Kommunionspender überreicht. Inmitten der bedeutungsvollen Liturgie dieses Abends, an dem wir uns in besonderer Weise an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern erinnern, erhielten die Beauftragten offiziell ihre Sendung.
Mit dieser Beauftragung übernehmen Sonja Viertler, Claudia Glößl, Maria und Werner Reisner eine wichtige Aufgabe in unserer Gemeinschaft. Sie sind berufen, die Heilige Kommunion in der Eucharistiefeier auszuteilen, den Kranken die Kommunion zu überbringen und das Allerheiligste zur Anbetung auszusetzen.
Die feierliche Übergabe der Dekrete macht deutlich, dass dieser Dienst nicht nur eine praktische Hilfe ist, sondern eine geistliche Sendung. Möge Gott alle neu Beauftragten in ihrem Wirken stärken und begleiten.
Im Anschluss der Feier, fand die Übertragung des Allerheiligsten in die Ölbergkapelle statt, mit anschließender Ölbergandacht.
Am Kirchberg in Deutschfeistritz fand heuer ein Kreuzweg gestaltet von unseren vielen fleißigen Ministranten statt, in dem man im speziellen auf die Probleme und Nöte von Kindern und Jugendlichen eingegangen ist.
Gemeinsam mit ihren Familien machten sie sich auf den Weg und gestalteten die einzelnen Stationen aktiv mit. Dabei wurde gezeigt, wie sich die Erfahrungen aus dem letzten Weg Jesu auch in unserem eigenen Leben widerspiegeln. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
konnten so verstehen, dass schwierige Zeiten, Traurigkeit und Rückschläge ganz normal sind – und dass man daran wachsen kann. Zugleich wurde deutlich, wie wichtig es ist, in solchen Momenten auf Gott und auf die Unterstützung anderer Menschen zu vertrauen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Sarah Viertler, die mit viel Einsatz bereits am Vortag alles vorbereitet und mit den Kindern und Jugendlichen eingeübt hat.
Auch die diesjährigen Osterspeisensegnungen waren ein stimmungsvolles und sehr gut besuchtes Ereignis. Schon beim Eintreffen war die Osterfreude deutlich spürbar, und viele nutzten die Gelegenheit, sich wiederzusehen und gemeinsam zu feiern.
Nach der feierlichen Segnung der Speisen wurde das Beisammensein in entspannter Atmosphäre genossen. Besonders die alljährliche Einladung zur Agape der Familie Zeiler/Ablasser in Prenning wurde von vielen gerne angenommen und bot Raum für Gespräche und Begegnungen.
Auch ein guter Zweck wurde unterstützt: Es wurde Geld für neue Ministrantengewänder gesammelt, wobei eine erfreuliche Summe zusammenkam. Insgesamt zeigte die Fleischweihe einmal mehr den starken Zusammenhalt und die schöne, lebendige Tradition in unserer Gemeinde.